Aktuelles - Förderverein Stadtbibliothek Nidda e.V.

Förderverein Stadtbibliothek Nidda e.V.
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Liebe Freundinnen und Freunde der Stadtbibliothek Nidda,

es freut uns, dass es zurzeit so aussieht, als würde sich die Pandemielage hin zu mehr Freiheiten für uns wenden! Das ist sicher eine lang ersehnte Perspektive. Dem Impfen sei dank, bietet es doch im Falle einer Impfung die hohe Wahrscheinlichkeit, nicht schwer an Covid zu erkranken! Natürlich bedeutet das auch für uns als Förderverein der Stadtbibliothek Nidda, aktiv zu werden. Die Bibliotheksleitung hat ja mit ihrem Engagement dafür gesorgt, dass der Betrieb der Stadtbibliothek während der vergangenen Monate, trotz starker Einschränkung, weiter gehen konnte. Dafür gebührt Frau Kmetsch und ihren Helfern allergrößte Anerkennung!
 
Der Förderverein war auch nicht untätig und hat gemeinsam mit Frau Rack-Döll und der Gmeindeschwester, Frau Frank, viele Medien - Koffer auf Reisen geschickt. Dabei wurden Bücher, Spiele, Lesegeräte und Hörbücher an unsere älteren Mitbürger verteilt. Ein wunderbares Projekt, mit dem Namen: „Ein Koffer geht auf Reisen“! Das Ganze war eine Idee von Frau Rack-Döll und wurde von uns als Förderverein getragen.

Die Finanzierung und Förderung wurde von „DEMOKRATIE LEBEN“ sichergestellt.
 
Weiter hat der Förderverein ein Projekt ausgearbeitet unter dem Titel „DER SCHWARZE OBELISK“! Dieses Vorhaben wird ebenfalls gefördert von „DEMOKRATIE LEBEN“ und dem Land Hessen! Das Projekt basiert auf dem bekannten Roman von Erich Maria Remarque 'Der Schwarze Obelisk'. Ein außergewöhnlicher Roman, der im Jahr 1923 spielt und in dem die heraufziehende Nazidiktatur anhand der archaischen Lebensbedingungen, hervorgerufen durch Inflation, Perspektivlosigkeit und bittere Armut, quasi vorausgesehen wurde! Dazu werden wir einen Film zeigen, der von Laiendarstellern unter der Leitung von Mark Mathew, einem Regisseur aus London, in Osnabrück gedreht wurde. Weiter wird die Oberstufe des Gymnasiums Nidda den Inhalt des Buches im Unterricht behandeln und sich danach den Film im LUMOS Kino anschauen. Das Lumos Kino ist ebenfalls Teil unserer Initiative, haben sie doch die geeigneten Räumlichkeiten und das Equipment!

Wir laden natürlich Sie als Mitglied, Freundin oder einfach Interessiertem zum Anschauen des Filmes ein! Der Eintritt wird frei sein, über eine Spende, wenn es möglich ist, würden wir uns als Förderverein aber sehr freuen!
 
Es wird angestrebt, den Film 3x zu zeigen, 2 Aufführungen für die Schüler und 1 Vorstellung für die interessierten Bürgerinnen und Bürgern!
Das Datum der Vorstellung steht noch nicht fest, wird aber voraussichtlich im Oktober sein. Näheres werden wir rechtzeitig bekannt geben!
 
Soweit ein kurzes Update vom Förderverein, der sich auf Sie, liebe Leserinnen und Leser, Freunde und Mitglieder freut!
 
Freuen Sie sich mit uns und bleiben Sie optimistisch!
Lothar Schelenz

Bericht "Der scharze Obelisk"

Wie der Kreis Anzeiger in seiner Ausgabe am 23.10.2021 vorab angekündigt hat, wurde das Doku - Schauspiel : „Der Schwarze Obelisk“ im Niddaer Lumos Kino gezeigt. Das Film/Buch-Projekt wurde von „Demokratie Leben“ und „Nidda lebt Demokratie“ sowie von der hessischen Initiative: „ Hessen Aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ gefördert! Die Organisation des Projektes oblag dem Förderverein der Stadtbibliothek Nidda sowie dem Gymnasium Nidda.                         
"Der Schwarze Obelisk" ist der Titel eines Romanes vom Autor „Im Westen nichts Neues“ Erich Maria Remarque! Der in Nidda gezeigte Film erzählt die Geschichte und den Inhalt des Remarque - Romans  und wurde vom englischen Regisseur Mark Brian Mathews gemeinsam mit dem „Remarque Friedenszentrum in Osnabrück“ und etwa 400 Laiendarstellern ohne Budget inszeniert! Die Vorführung im Lumos Kino Nidda begann mit dem Verlesen des Prologs aus dem Roman und der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Fördervereins der Stadtbibliothek Nidda, Lothar Schelenz. Der Kinosaal war aufgrund der Corona - Maßnahmen und der darin enthaltenen Abstandsregelung  natürlich nicht voll besetzt. Aber es konnten trotz aller Einschränkungen und natürlich auch berechtigter Ängste aufgrund der steigenden Inzidenzzahlen doch eine große Anzahl Zuschauer/innen im Lumos Kino begrüßt werden!                                                                                         
Die Geschichte des 1955 geschriebenen Romans und des gezeigten Doku -Schauspiels dreht sich um das Erleben der 1923 grassierenden Hyperinflation, den aufkommenden Faschismus, sowie der sich breitmachenden Unsicherheit in der Gesellschaft aus der Sicht des Weltkriegsteilnehmers Ludwig Bodmer. Es wird eine Gesellschaft in moralischer Auflösung gezeigt. Immer wieder werden Interpretationen zur Erklärung  der damaligen Verhältnissen von Historikerinnen und Historikern zur Erläuterung harmonisch eingespielt. Das Schauspiel und seine Protagonisten setzen sich auf eindringliche Weise mit der politischen Perspektive von 1923 und weitergehend auch auf die von heute auseinander. Der Ich - erzählende Remarque, der von Mario Buletta hervorragend verkörpert wurde, machte zum Ende des Filmes auf sehr authentische Weise uns, den Zuschauern, klar, um was es geht: Um den Erhalt der Demokratie, um Toleranz und ein empathisches  Miteinander aller Menschen!

Der Förderverein der Stadtbibliothek bedankt sich herzlichst bei allen Unterstützern!
Lothar Schelenz
Vorsitzender des Fördervereins der Stadtbibliothek Nidda


Den Bericht von der Jahreshauptversammlung 2021 können Sie unter Download nachlesen oder herunterladen.
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